Amadeus IT Group - Amadeus und die Economy Intelligence Unit erwarten eine Ära der Sparsamkeit im Geschäftsreisemarkt
Neue Studie des britischen Marktforschungsinstituts im Auftrag von Amadeus untersucht, wie sich Kürzungen des Reisebudgets von Führungskräften auf Hotels auswirken. Die komplette Studie kann unter www.amadeus.com/de/austere_traveller.html heruntergeladen werden.
Madrid, Spanien, 09. Februar 2009: Führungskräfte weltweit werden im Jahr 2009 weniger, kürzere und billigere Geschäftsreisen unternehmen als bisher. Sie achten darauf, dass Hotels gewisse Standards erfüllen und guten Service bieten - zusätzliche Angebote haben keine Priorität. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie des britischen Marktforschungsinstituts Economist Intelligence Unit im Auftrag von Amadeus. Die Untersuchung mit dem Titel Der sparsame Reisende. Wie sich Kürzungen des Reisebudgets auf Hotels auswirken untersucht das Reiseverhalten von Führungskräften im beginnenden wirtschaftlichen Abschwung. Ein ganzes Fünftel der 354 befragten Manager aus Europa, Asien und Nordamerika halten einen Internetanschluss für wichtiger als ein ruhiges Zimmer. "Was Geschäftsreisen betrifft, so hat eine Ära sichtbarer Sparsamkeit begonnen", sagt Antoine Medawar, Managing Director der Amadeus Hospitality Business Group. "Führungskräfte stehen unter verstärkter Kontrolle durch ihre Unternehmen und deren Gesellschafter und achten daher sehr darauf, ihre Geschäftsreisen möglichst produktiv zu gestalten. Luxuriöse Fitnessstudios, Wellnesscenter oder Restaurants sind aus dem Blickfeld geraten, stattdessen werden effiziente Prozesse beim Check-in und Check-out sowie ein Internetzugang wichtig. Gute WiFi-Verbindungen sind inzwischen wichtiger als irgendein luxuriöses Extra. Vertraute Marken werden klar bevorzugt, die Reisenden erwarten ein allgemein gutes Serviceniveau an jedem Ort der Welt." 47 Prozent der befragten Führungskräfte werden in den kommenden zwölf Monaten weniger reisen, mehr als ein Viertel (28 Prozent) erwartet, auf Vier- und Fünf-Sterne-Hotels verzichten zu müssen. Außerdem vermuten 63 Prozent der Befragten, dass ihr Unternehmen den wirtschaftlichen Abschwung nutzt, um möglichst gute Zimmertarife auszuhandeln. Ein großer Teil der Führungskräfte - 61 Prozent - sagt, eine vertraute Marke mit konstantem Serviceniveau für alle Standorte sei 2009 ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Hotelwahl. Auf die Frage, auf welche Dienstleistungen sie auf keinen Fall verzichten möchten, sprachen sich die Geschäftsreisenden massiv für Produktivität während der Reise aus: Ein Internetanschluss ist für mehr Geschäftsreisende unverzichtbar (76 Prozent der Befragten) als ein ruhiges Zimmer (56 Prozent), gute Verkehrsverbindungen (54 Prozent) oder eine zentrale Lage (52 Prozent). Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass Geschäftsreisende den Wert eines Hotels nach dem Preis sowie nach garantiert konstantem Serviceniveau und konstanter Effizienz bemessen. Die Befragten nannten die Möglichkeit, flexibel umzubuchen (68 Prozent), reibungslose Check-in- und Check-out-Prozesse (64 Prozent) und die rasche Lösung von Problemen (59 Prozent) als wichtigste Indikatoren für guten Service. Fast ein Drittel (29 Prozent) wissen es zudem zu schätzen, wenn Hotels sich an ihre Wünsche erinnern. "Es steht außer Frage, dass die Erwartungen der Geschäftsreisenden sich gerade ändern", sagt Bill Ridgers, leitender Analyst für Reise und Tourismus bei der Economist Intelligence Unit. „Der wirtschaftliche Druck bedeutet, dass Luxus für Führungskräfte an Bedeutung verliert und sie statt dessen die einfachen, grundsätzlichen Dinge in den Vordergrund stellen. In einer Ära zunehmenden Zeitdrucks, von Sicherheitsbedenken und zunehmender Bürokratie - in der es scheint, als seien Geschäftsreisen so etwas wie eine lästige Pflicht geworden - ist das vielleicht ermutigendste Ergebnis der Studie, dass Führungskräfte ihre Reisen immer noch genießen und Sinn und Nutzen darin sehen."




