Amadeus Germany - Amadeus bietet IATA-Agenturen als derzeit einziges GDS die Ausstellung von MCOs in der Blankopapiervariante
Amadeus Ticketing Nutzer können auch nach Wegfall der ATB Dokumente bei der MCO Abrechnung den gewohnten Prozess nutzen.
Bad Homburg, 25. Februar 2008
Die Virtual MCO ersetzt die bisherige automatische MCO, ohne dass es dadurch zu einer Änderung der bekannten und bewährten Prozessabläufe im Reisebüro kommt. Das bedeutet: Reisebüros können für Ihre Kunden auch nach Wegfall der ATB-Coupons alle Arten von MCOs für alle Airlines wie gewohnt über den Bank Settlement Plan – der BSP regelt die Bezahlung zwischen Reisebüros und Fluggesellschaften – abrechnen. So ermöglicht es die Einführung der Virtual MCO den Reisebüros, zusätzliche Leistungen wie Umbuchungsgebühren, Übergepäck oder Prepaid Ticket Advice (PTA) auch nach dem Stichtag 1. Juni über die gewohnten Prozesse abzuwickeln. Eine Nutzung des BSP-Produktes Virtual MPD (VMPD) über BSPlink ist für Amadeus Nutzer nicht erforderlich.
Der bewährte Prozess zur Ausstellung einer E-MCO für Umbuchungsgebühren zu einem Lufthansa Etix® bleibt ebenfalls bestehen. Weiterer großer Vorteil gleich bleibender Prozesse: Alle anderen Verfahren zur Bearbeitung und Ausstellung der im PNR integrierten MCO bleiben ebenso unverändert wie die Übergabe der Verkaufsdaten an das Mid-Office System VERK. Die einzige Änderung bringt gleichzeitig einen weiteren Vorteil: Der Druck von Verwaltungscoupons – Agent-, Passenger- und ggf. Credit Card Charge Form – erfolgt künftig nicht mehr auf stockkontrollierten ATB Coupons, sondern auf DIN-A4-Papier.
Bei der Amadeus Virtual MCO handelt es sich um eine Lösung, die im Mai 2008 in ausgewählten Reisebüros pilotiert und anschließend für alle Nutzer von Amadeus Ticketing aktiviert wird. Sie ist bis zur Einführung des neuen IATA-Standards für Electronic Miscellaneous Documents (EMD) gültig. Amadeus plant, diesen Standard ab 2009 gemeinsam mit Fluggesellschaften einzuführen.





